Herbst

Bahnhofgebiet Einsiedeln

Für Fragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Baumgartner
Abteilungsleiter Planen Bauen Umwelt Energie
055 418 41 73
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Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung vom 19. Oktober 2021

6.10.2021

Entwicklungsstudie zum Bahnhofgebiet Einsiedeln 
Der Bezirk Einsiedeln hat gemeinsam mit der SOB, der Post und dem Kanton eine Entwicklungsstudie erarbeiten lassen, welche aufzeigt, wie das Gebiet rund um den Bahnhof bedarfsgerecht und zukunftsorientiert aufgewertet werden kann. Wir möchten den Bahnhof als Verkehrszentrum von Einsiedeln stärken, Impulse für eine sinnvolle Entwicklung im Zentrum setzen und die Aufenthaltsqualität des Areals zu Gunsten der Bevölkerung, der Reisenden wie auch der ansässigen Gastro- und Gewerbebetriebe verbessern.

Dienstag, 19. Oktober 2021, 19.30 bis 22.00 Uhr 
im Kultur- und Kongresszentrum Zwei Raben, Hauptstrasse 20, 8840 Einsiedeln


Anmeldung: Diese öffentliche Veranstaltung ist von der Covid-Zertifikatspflicht ausgenommen. Zur Eindämmung von Covid gilt Maskenpflicht, die Einhaltung der notwendigen Abstände sowie die Erfassung der Personendaten (Contact-Tracing). Um eine Anmeldung wird gebeten. 

Entwicklungsstudie des Bahnhofgebiets

09.02.2021

Die Entwicklung des Bahnhofgebiets ist für die Zukunft von Einsiedeln in verkehrlicher, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und städtebaulicher Hinsicht von grösster Bedeutung. Nach der Unterzeichnung der Entwicklungsvereinbarung im März 2020 konnte mit den Arbeiten für die Entwicklungsstudie Bahnhof Einsiedeln begonnen werden. Eine grosse Herausforderung besteht darin, alle Ansprüche an den Raum und sämtliche Bedürfnisse in der Planung zu berücksichtigen.

Mit der Unterzeichnung der Entwicklungsvereinbarung Ende März 2020 zwischen den Vertragspartnern – dem Bezirk Einsiedeln, dem Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schwyz, der Schweizerische Südostbahn AG sowie der Post Immobilen AG – wurde der Startschuss für die Arbeiten der Entwicklungsstudie gegeben (EA vom 17. April 2020). Diese soll aufzeigen, wie künftig das Verkehrsregime mit dem neuen Bushof organisiert werden sowie eine Bebauung entlang des Bahnhofs aussehen könnte. Um die angrenzenden privaten Grundeigentümer nicht in ihren Vorhaben zu behindern, wurde diesen ein straffes Terminprogramm zugesichert.

Grundlagen als Voraussetzung für eine optimale Planung
Im April 2020 wurde eine Bedürfnisermittlung durchgeführt, um sämtliche Anliegen der Beteiligten, Direktbetroffenen sowie der öffentlichen Hand zu ermitteln. Nur so konnten die Bedürfnisse von Anfang an in der Planung berücksichtigt werden. Zeitgleich wurde in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege ein Gutachten zum Güterschuppen in Auftrag gegeben, um dessen Schutzwürdigkeit zu prüfen. Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an ein Schutzobjekt nicht und wird somit zugunsten einer Gesamtplanung weichen.

Architekturbüro für das beste Resultat
Für die Erarbeitung der Entwicklungsstudie wurde ein Planungsbüro evaluiert, welches durch seine vielseitige Erfahrung in den Bereichen Raumplanung, Städtebau, Verkehr und Architektur überzeugen konnte. Den Zuschlag erhielten Steiner Wille Steiner Architekten AG aus Schwyz. Das Büro überzeugte durch seine Referenzen und den Angebotspreis. Ende Juli 2020 fand die erste Sitzung zwischen den Projektverfassern und dem Projektteam statt. Seither wurde intensiv am Projekt gearbeitet, mit dem Ziel die zeitlichen Vorgaben einzuhalten und dabei das beste Resultat auszuarbeiten.

Das Unmögliche möglich machen
Als grosse Herausforderung stellte sich die Unterbringung aller Ansprüche und Bedürfnisse auf dem engen Raum dar. Schnell wurde klar, dass von allen Seiten Kompromisse gemacht werden müssen, um eine nachhaltige Planung zu ermöglichen, welche die verkehrlichen, wirtschaftlichen und gewerblichen Bedürfnisse berücksichtigt, aber auch die Anforderungen an eine nachhaltige Siedlungsentwicklung erfüllt. Mit dem Studium verschiedener Varianten und deren Weiterentwicklung konnten neue Lösungen gefunden werden, welche die gesetzten Ziele weitestgehend erfüllen.
 
Sehr gute Ergebnisse, aber noch nicht am Ziel
Bereits Anfang November 2020 konnten die direktbetroffenen privaten Grundeigentümer ein erstes Mal über den Planungsstand informiert werden. Grundsätzlich wurden die Stossrichtung sowie die präsentierten Resultate positiv beurteilt. Es gibt jedoch noch offene Fragen, die es jetzt zu klären gilt. Der Planungsprozess soll nun gemeinsam weitergeführt werden, für das Jahr 2021 sind weitere Vertiefungsarbeiten eingeplant. Ziel ist es, Ende 2021 eine definitive Entwicklungsstudie vorliegen zu haben, die als Grundlagen in die Erarbeitung des formalen Prozesses einfliesst.

​Weiterführende Gespräche zur Arealentwicklung Bahnhof Einsiedeln aufgenommen

09.04.2019

Mitte Dezember kam die Planung der Bahnhofsüberbauung, ein gemeinsames Projekt der SOB, der Post und des Bezirks Einsiedeln, zu einem abrupten Stillstand. Die gegebenen Rahmenbedingungen in Form von wirtschaftlichen, finanziellen und städtebaulichen Ansprüchen waren komplex und schwierig in Einklang zu bringen. Eine herausfordernde Konstellation für alle beteiligten Parteien.

Alle Beteiligten waren sich stets bewusst, dass eine nachhaltige Arealentwicklung rund um den Bahnhof Einsiedeln zu wichtig ist, um die weitere Planung dieses zentralen Standorts zu lange hinauszuzögern. Letzte Woche trafen sich die Partner daher auf Einladung von Regierungsrat Andreas Barraud, Vorsteher Volkswirtschaftsdepartements des Kantons Schwyz, zu einem ersten weiterführenden Gespräch. Mit dabei waren Thomas Küchler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der SOB, Mathias Ulrich, Amt für Wirtschaft, Thomas Huwyler, Amt für Raumentwicklung sowie vom Bezirk Einsiedeln, Franz Pirker, Bezirksammann und Bezirksstatthalter Hanspeter Egli. Das Gespräch verlief erfreulich, in sehr konstruktiver und sachlicher Art und Weise. Eine Auslegeordnung stand am Anfang des Gesprächs. Sie diente der Klärung der Zuständigkeiten, des Rollenverständnisses, der Anforderungen sowie der Bedürfnisse der verschiedenen Partner. Anschliessend wurde die Wiederaufnahme der Projektplanung diskutiert.

Die Analyse zeigte, dass sich die gesetzlichen wie die äusseren Rahmenbedingungen seit Planungsbeginn und der Wettbewerbsphase von 2006 bis 2008 verändert haben. Mit dem vom Bundesrat im Mai 2017 genehmigten, kantonalen Richtplan hat sich der Kanton Schwyz, zusammen mit den beteiligten Standortgemeinden, das Ziel gesetzt, grössere Flächen an gut erschlossenen Lagen wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Durch eine optimale, koordinierte und aufeinander abgestimmte Planung dieser Entwicklungsgebiete soll die Standortattraktivität der Regionen erhöht werden. Diese neue Politik der kantonalen Entwicklungsschwerpunkte (ESP) fokussiert auch auf die Entwicklung von Bahnhofsgebieten, auf ihre verkehrstechnische Organisation, auf städtebauliche Integration und auf die weitere Entwicklung des Siedlungsgebiets in der Umgebung von Bahnhöfen. Auch das Areal rund um den Bahnhof Einsiedeln ist im kantonalen Richtplan als ESP-Gebiet bezeichnet. Bei der Planung, Entwicklung und Bewirtschaftung solcher Gebiete soll das Engagement der Standortgemeinde im Vordergrund stehen. Ein kantonales Engagement bei kommunalen ESP-Projekten ist angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung und Komplexität sowie des finanziellen Volumens aber angezeigt. Dieses kann sich insbesondere durch Unterstützung im Bereich Personal und Know-how, durch direkte finanzielle Unterstützungsmassnahmen von Bund und Kanton oder weitere Instrumente und Massnahmen äussern.
 
In den weiteren, nachfolgenden Gesprächen, unter Einbezug aller Beteiligten sowie direkt Betroffenen, wird sich herausstellen, ob unter diesen neuen Aspekten und durch eine mögliche kantonale Unterstützung ein «Neustart» der Planungsarbeiten rund um das Gebiet des Bahnhofs Einsiedeln möglich ist.

Bezirk Einsiedeln
Hauptstrasse 78 / Postfach 161
8840 Einsiedeln

055 418 41 20
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