Herbst

Bahnhofgebiet Einsiedeln

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Andreas Baumgartner
Abteilungsleiter Planen Bauen Umwelt Energie
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Entwicklung Bahnhofgebiet Einsiedeln

22.10.2021

Planungen für ein attraktives und zeitgemässes Zentrum am Bahnhof Einsiedeln

19.10.2021

Der Bezirk Einsiedeln hat gemeinsam mit dem Kanton, der Südostbahn und der Post eine Entwicklungsstudie für das Bahnhofgebiet erarbeitet. Sie zeigt auf, wie die Verkehrssituation sicherer gestaltet, das Zentrum sinnvoll entwickelt und die Aufenthaltsqualität verbessert werden kann. In den kommenden Monaten sollen die Planungen weiter vertieft werden. Voraussichtlich im Frühjahr 2023 kann die Bevölkerung an der Urne über den Projektierungskredit und die Teilrevision der Nutzungsplanung entscheiden.
 
Über den Bahnhofplatz von Einsiedeln fliesst täglich viel Verkehr. Der Bahnhof ist die regionale Verkehrs-Drehscheibe für viele Pendlerinnen und Reisende. Und in seinem Umfeld findet sich ein reichhaltiges Gastro-, Einkaufs- und Serviceangebot. Bezirksstatthalter Hanspeter Egli bezeichnet das Bahnhofgebiet deshalb als Zentrum von Einsiedeln: «Aufgrund seiner Lage und seiner vielfältigen Angeboten hat dieses Gebiet grosses Entwicklungspotenzial. Deshalb ist es im kantonalen Richtplan als Entwicklungsschwerpunkt festgelegt. Dieses Potenzial möchten wir für die Bevölkerung besser nutzen.»
Das Bahnhofgebiet ist heute keine Augenweide. Der Autoverkehr dominiert die Szenerie mit dem grossen Parkplatz und der Tankstelle auf dem Sennhofplatz. Zu den Hauptverkehrszeiten gibt es häufig Stau und ein hohes Konfliktpotenzial zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden. Der Raum für den Fuss- und Veloverkehr ist knapp. Die wenigen Freiflächen sind nicht begrünt und bieten keine Sitzgelegenheiten. Zudem fallen erneuerungsbedürftige Gebäude auf wie der Güterschuppen.
 
Jetzt bietet sich die einmalige Chance für eine umfassende Erneuerung
Für Hanspeter Egli ist die Zeit für eine Aufwertung des Bahnhofgebiets jetzt reif. «In den kommenden Jahren stehen dringende bauliche Massnahmen an. Die Bus-Haltekanten müssen gemäss dem Behinderten-Gleichstellungsgesetz erhöht werden, wovon auch Personen mit Gepäck oder Kinderwagen profitieren. Zudem wollen wir das Bus-Angebot verbessern und attraktiver gestalten. Dies erfordert eine Wendemöglichkeit für die Busse und eine zusätzliche Haltekante.» Und nicht nur der Bezirk hat Pläne. Auch die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) und die Post sowie weitere Anstösser möchten ihre Liegenschaften erneuern.
Somit bietet sich Einsiedeln jetzt die einmalige Gelegenheit, das Bahnhofgebiet umfassend und abgestimmt auf verschiedene Bedürfnisse aufzuwerten. Deshalb hat der Bezirk Einsiedeln gemeinsam mit den Hauptnutzerinnen SOB und Post, mit dem Kanton Schwyz sowie im Austausch mit den Anstössern Planungen für eine Entwicklung aufgenommen. 2008 wurde ein erstes Projekt gestartet. Dieses musste aber aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen wieder fallengelassen werden. 2019 wurde die Zusammenarbeit neu lanciert. Jetzt liegt eine gemeinsam erarbeitete Entwicklungsstudie vor.
 
Entwicklungsstudie für eine bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Aufwertung
Andreas Baumgartner, der die Bau- und Planungsprojekte im Bezirk leitet, ist überzeugt, dass mit dieser Entwicklungsstudie der richtige Weg eingeschlagen wird: «Mit den erarbeiteten Lösungen gelingt es uns, die verkehrlichen und baulichen Herausforderungen zu lösen und die vielfältigen Bedürfnisse an dieses zentrale Gebiet zu integrieren. Für Einsiedeln ist dies eine echte Chance, ein zeitgemässes und zu Einsiedeln passendes Zentrum zu erhalten, das sich auch gut ins Ortsbild einfügt.»
 
Dank Bushof und neuem Verkehrsregime wird der Verkehr sicherer und flüssiger
Damit das Busangebot ausgebaut und die Haltekanten für hindernisfreies Ein- und Aussteigen erhöht werden können, müssen die Bushaltestellen am Bahnhof neu organisiert werden. Gemäss der Entwicklungsstudie werden dafür alle Haltestellen auf einem gleisnahen Platz als Bushof angeordnet. Die Umsteigedistanzen werden so deutlich kürzer. Über einen neuen Kreisel neben dem Sennhofplatz können die Busse wenden. Die Strasse wird direkt angrenzend um den Bushof geführt. Die Tankstelle auf dem Sennhofplatz muss zugunsten dieser Neugestaltung weichen.
Im Weiteren ist vom Bahnhofplatz bis zum neuen Kreisel eine Tempo-30-Strecke mit einem breiten Mittelstreifen auf der Strasse vorgesehen. Dies hilft, die Trennwirkung der Strasse zu reduzieren und die Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr zu erhöhen. Dank dem Mittelstreifen können Velofahrende einfacher abbiegen. Die Fussgängerinnen und Fussgänger können die Strasse sicher über zwei Fussgängerstreifen mit Inseln in der Strassenmitte queren.
 
Konzept für eine zeitgemässe Bebauung am Bahnhof mit vielfältiger Nutzung
Um auf dem Bahnhofgebiet eine standortgerechte Nutzung mit Wohnungen, Büros sowie Dienstleistungs- und Gewerbeflächen zu ermöglichen, wurde eine neue Bebauung skizziert. Entlang des Gleisfeldes werden acht neue Gebäude vorgeschlagen, deren Dimensionen sich gut ins Dorfbild eingliedern. Lücken zwischen den Gebäuden machen den Blick ins Dorf frei. Das historische Kopfgebäude des Bahnhofs bleibt unverändert. Auf dem Areal können Wohnungen für rund 160 Menschen und zirka 140 moderne Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Entwicklungsstudie rechnet mit einem Wohnanteil von rund 70 Prozent.
Die Gebäude erlauben vielfältige Nutzungen wie Alters- oder Clusterwohnungen respektive verschiedene Ladenkonzepte. Das heute vor Ort bestehende Gewerbe soll mit neuen Angeboten in den Erdgeschossen passend ergänzt werden. Die Post ist als Eigentümerin auf dem Areal an den Planungen beteiligt. Sie plant ein zeitgemässes Angebot mit Dienstleistungen. Mit diesem austarierten Mix kann ein attraktives Angebot geschaffen werden, das optimal auf Einsiedeln ausgerichtet ist.
 
Der Sennhofplatz soll neben Parkplätzen auch Verweilmöglichkeiten bieten
Der Sennhofplatz gehört heute den Autos. Er ist mit Parkplätzen und einer Tankstelle belegt. Auch zukünftig wird dort Kurzzeit-Parkieren möglich sein. Gleichzeitig soll dieser Raum aber als zentral gelegener Verweil- und Begegnungsort mit Sitzgelegenheiten dienen. Eine Reduktion der Parkplätze auf dem Sennhofplatz ist aufgrund der gängigen Normen unumgänglich. Von dieser Umgestaltung profitieren neben der Bevölkerung und den Reisenden auch die ansässigen Betriebe. Die Projektpartner sind mit den Betrieben und Grundeigentümern im Gespräch. Konkrete Planungen sollen im gegenseitigen Austausch in wenigen Wochen beginnen.
 
Ausreichend Velo-Abstellplätze und Tiefgarage mit öffentlichen Parkplätzen
In der neuen Tiefgarage sind nebst den Parkplätzen für Mieter, Mitarbeitende und Kunden der neuen Gebäude auch rund 50 öffentliche Parkplätze sowie weitere für die Bewohnerinnen und Bewohner des Unterdorfes im Rahmen der Parkplatz-Abgeltung geplant. Zudem können benötigte Parkplätze für private Bauvorhaben und Mobility untergebracht werden. Für Velos sind rund um den Bahnhof zwischen 200 und 250 Abstellplätze geplant. Die Mehrzahl der Abstellplätze kann im Erdgeschoss eines der neuen Gebäude integriert werden. Weitere Plätze sind auf dem Sennhofplatz und auf der Flussseite des historischen Kopfgebäudes geplant.
 
Die Bevölkerung wird an der Urne über das Projekt entscheiden
Um die in der Entwicklungsstudie dargestellten baulichen Konzepte zur Umsetzungsreife zu bringen, sollen bis zum kommenden Frühling verschiedene planerische Themen weiter konkretisiert werden. Mit diesen Vertiefungen wird auch eine Abschätzung der Kosten möglich. Bis zum Sommer 2022 kann dann die für das Vorhaben notwendige Zonenplanrevision erarbeitet werden. Für diesen Schritt ist eine Mitwirkung vorgesehen. Das letzte Wort über das Projekt hat dann sowieso die Bevölkerung. Voraussichtlich im Frühjahr 2023 kann es über die kommunale Zonenplanrevision und über den Projektierungskredit für die Entwicklung des Bahnhofgebiets an der Urne entscheiden. Weitere Informationen wie ein Erläuterungsvideo finden sich auf der Website des Bezirks: www.einsiedeln.ch.
 
 
Kontakt für Medienanfragen
Andreas Baumgartner
Bezirk Einsiedeln, Abteilungsleiter Planen Bauen Umwelt Energie
055 418 41 73
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Abbildungen

Situation mit den neuen Gebäuden (rot), Bushof (gelb), Kreisel, neugestaltetem Sennhofplatz und neuer Strassenführung mit Mittelstreifen (Steiner Wille Steiner Architekten)


Blick auf die neue Bebauung mit dem historischen Kopfgebäude (links) und dem Bushof (rechts). Die Gestaltung der Fassaden ist noch offen. (Steiner Wille Steiner Architekten


Blick auf die neuen Gebäude und den Bushof. Die Gestaltung der Fassaden ist noch offen. (Steiner Wille Steiner Architekten)


Blick auf die neuen Gebäude, den Bushof und den neugestalteten Sennhofplatz (links). Die Gestaltung der Fassaden ist noch offen. (Steiner Wille Steiner Architekten)


Blick auf die neuen Gebäude, den Bushof und den neugestalteten Sennhofplatz (Vordergrund). Die Gestaltung der Fassaden ist noch offen. (Steiner Wille Steiner Architekten)




Fotos des Architekturmodells

 

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung vom 19. Oktober 2021

6.10.2021

Entwicklungsstudie zum Bahnhofgebiet Einsiedeln 
Der Bezirk Einsiedeln hat gemeinsam mit der SOB, der Post und dem Kanton eine Entwicklungsstudie erarbeiten lassen, welche aufzeigt, wie das Gebiet rund um den Bahnhof bedarfsgerecht und zukunftsorientiert aufgewertet werden kann. Wir möchten den Bahnhof als Verkehrszentrum von Einsiedeln stärken, Impulse für eine sinnvolle Entwicklung im Zentrum setzen und die Aufenthaltsqualität des Areals zu Gunsten der Bevölkerung, der Reisenden wie auch der ansässigen Gastro- und Gewerbebetriebe verbessern.

Dienstag, 19. Oktober 2021, 19.30 bis 22.00 Uhr 
im Kultur- und Kongresszentrum Zwei Raben, Hauptstrasse 20, 8840 Einsiedeln


Anmeldung:
  • Online-Anmeldung Informationsveranstaltung vom 19. Oktober 2021 - nicht mehr möglich
  • oder telefonisch an 055 418 41 71
Diese öffentliche Veranstaltung ist von der Covid-Zertifikatspflicht ausgenommen. Zur Eindämmung von Covid gilt Maskenpflicht, die Einhaltung der notwendigen Abstände sowie die Erfassung der Personendaten (Contact-Tracing). Um eine Anmeldung wird gebeten. 

Entwicklungsstudie des Bahnhofgebiets

09.02.2021

Die Entwicklung des Bahnhofgebiets ist für die Zukunft von Einsiedeln in verkehrlicher, wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und städtebaulicher Hinsicht von grösster Bedeutung. Nach der Unterzeichnung der Entwicklungsvereinbarung im März 2020 konnte mit den Arbeiten für die Entwicklungsstudie Bahnhof Einsiedeln begonnen werden. Eine grosse Herausforderung besteht darin, alle Ansprüche an den Raum und sämtliche Bedürfnisse in der Planung zu berücksichtigen.

Mit der Unterzeichnung der Entwicklungsvereinbarung Ende März 2020 zwischen den Vertragspartnern – dem Bezirk Einsiedeln, dem Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schwyz, der Schweizerische Südostbahn AG sowie der Post Immobilen AG – wurde der Startschuss für die Arbeiten der Entwicklungsstudie gegeben (EA vom 17. April 2020). Diese soll aufzeigen, wie künftig das Verkehrsregime mit dem neuen Bushof organisiert werden sowie eine Bebauung entlang des Bahnhofs aussehen könnte. Um die angrenzenden privaten Grundeigentümer nicht in ihren Vorhaben zu behindern, wurde diesen ein straffes Terminprogramm zugesichert.

Grundlagen als Voraussetzung für eine optimale Planung
Im April 2020 wurde eine Bedürfnisermittlung durchgeführt, um sämtliche Anliegen der Beteiligten, Direktbetroffenen sowie der öffentlichen Hand zu ermitteln. Nur so konnten die Bedürfnisse von Anfang an in der Planung berücksichtigt werden. Zeitgleich wurde in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege ein Gutachten zum Güterschuppen in Auftrag gegeben, um dessen Schutzwürdigkeit zu prüfen. Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an ein Schutzobjekt nicht und wird somit zugunsten einer Gesamtplanung weichen.

Architekturbüro für das beste Resultat
Für die Erarbeitung der Entwicklungsstudie wurde ein Planungsbüro evaluiert, welches durch seine vielseitige Erfahrung in den Bereichen Raumplanung, Städtebau, Verkehr und Architektur überzeugen konnte. Den Zuschlag erhielten Steiner Wille Steiner Architekten AG aus Schwyz. Das Büro überzeugte durch seine Referenzen und den Angebotspreis. Ende Juli 2020 fand die erste Sitzung zwischen den Projektverfassern und dem Projektteam statt. Seither wurde intensiv am Projekt gearbeitet, mit dem Ziel die zeitlichen Vorgaben einzuhalten und dabei das beste Resultat auszuarbeiten.

Das Unmögliche möglich machen
Als grosse Herausforderung stellte sich die Unterbringung aller Ansprüche und Bedürfnisse auf dem engen Raum dar. Schnell wurde klar, dass von allen Seiten Kompromisse gemacht werden müssen, um eine nachhaltige Planung zu ermöglichen, welche die verkehrlichen, wirtschaftlichen und gewerblichen Bedürfnisse berücksichtigt, aber auch die Anforderungen an eine nachhaltige Siedlungsentwicklung erfüllt. Mit dem Studium verschiedener Varianten und deren Weiterentwicklung konnten neue Lösungen gefunden werden, welche die gesetzten Ziele weitestgehend erfüllen.
 
Sehr gute Ergebnisse, aber noch nicht am Ziel
Bereits Anfang November 2020 konnten die direktbetroffenen privaten Grundeigentümer ein erstes Mal über den Planungsstand informiert werden. Grundsätzlich wurden die Stossrichtung sowie die präsentierten Resultate positiv beurteilt. Es gibt jedoch noch offene Fragen, die es jetzt zu klären gilt. Der Planungsprozess soll nun gemeinsam weitergeführt werden, für das Jahr 2021 sind weitere Vertiefungsarbeiten eingeplant. Ziel ist es, Ende 2021 eine definitive Entwicklungsstudie vorliegen zu haben, die als Grundlagen in die Erarbeitung des formalen Prozesses einfliesst.

​Weiterführende Gespräche zur Arealentwicklung Bahnhof Einsiedeln aufgenommen

09.04.2019

Mitte Dezember kam die Planung der Bahnhofsüberbauung, ein gemeinsames Projekt der SOB, der Post und des Bezirks Einsiedeln, zu einem abrupten Stillstand. Die gegebenen Rahmenbedingungen in Form von wirtschaftlichen, finanziellen und städtebaulichen Ansprüchen waren komplex und schwierig in Einklang zu bringen. Eine herausfordernde Konstellation für alle beteiligten Parteien.

Alle Beteiligten waren sich stets bewusst, dass eine nachhaltige Arealentwicklung rund um den Bahnhof Einsiedeln zu wichtig ist, um die weitere Planung dieses zentralen Standorts zu lange hinauszuzögern. Letzte Woche trafen sich die Partner daher auf Einladung von Regierungsrat Andreas Barraud, Vorsteher Volkswirtschaftsdepartements des Kantons Schwyz, zu einem ersten weiterführenden Gespräch. Mit dabei waren Thomas Küchler, Vorsitzender der Geschäftsleitung der SOB, Mathias Ulrich, Amt für Wirtschaft, Thomas Huwyler, Amt für Raumentwicklung sowie vom Bezirk Einsiedeln, Franz Pirker, Bezirksammann und Bezirksstatthalter Hanspeter Egli. Das Gespräch verlief erfreulich, in sehr konstruktiver und sachlicher Art und Weise. Eine Auslegeordnung stand am Anfang des Gesprächs. Sie diente der Klärung der Zuständigkeiten, des Rollenverständnisses, der Anforderungen sowie der Bedürfnisse der verschiedenen Partner. Anschliessend wurde die Wiederaufnahme der Projektplanung diskutiert.

Die Analyse zeigte, dass sich die gesetzlichen wie die äusseren Rahmenbedingungen seit Planungsbeginn und der Wettbewerbsphase von 2006 bis 2008 verändert haben. Mit dem vom Bundesrat im Mai 2017 genehmigten, kantonalen Richtplan hat sich der Kanton Schwyz, zusammen mit den beteiligten Standortgemeinden, das Ziel gesetzt, grössere Flächen an gut erschlossenen Lagen wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Durch eine optimale, koordinierte und aufeinander abgestimmte Planung dieser Entwicklungsgebiete soll die Standortattraktivität der Regionen erhöht werden. Diese neue Politik der kantonalen Entwicklungsschwerpunkte (ESP) fokussiert auch auf die Entwicklung von Bahnhofsgebieten, auf ihre verkehrstechnische Organisation, auf städtebauliche Integration und auf die weitere Entwicklung des Siedlungsgebiets in der Umgebung von Bahnhöfen. Auch das Areal rund um den Bahnhof Einsiedeln ist im kantonalen Richtplan als ESP-Gebiet bezeichnet. Bei der Planung, Entwicklung und Bewirtschaftung solcher Gebiete soll das Engagement der Standortgemeinde im Vordergrund stehen. Ein kantonales Engagement bei kommunalen ESP-Projekten ist angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung und Komplexität sowie des finanziellen Volumens aber angezeigt. Dieses kann sich insbesondere durch Unterstützung im Bereich Personal und Know-how, durch direkte finanzielle Unterstützungsmassnahmen von Bund und Kanton oder weitere Instrumente und Massnahmen äussern.
 
In den weiteren, nachfolgenden Gesprächen, unter Einbezug aller Beteiligten sowie direkt Betroffenen, wird sich herausstellen, ob unter diesen neuen Aspekten und durch eine mögliche kantonale Unterstützung ein «Neustart» der Planungsarbeiten rund um das Gebiet des Bahnhofs Einsiedeln möglich ist.

Bezirksverwaltung Einsiedeln
Hauptstrasse 78 / Postfach 161
8840 Einsiedeln
055 418 41 20
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Schulverwaltung Einsiedeln
Nordstrasse 17, Postfach 463
8840 Einsiedeln
055 418 42 42
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