Winter

Bahnhof Einsiedeln - Mitteilung vom 9. Februar 2021

09.02.2021
Die Entwicklung des Bahnhofgebiets ist für die Zukunft von Einsiedeln in verkehrlicher, wirtschaftli- cher, gesellschaftlicher und städtebaulicher Hinsicht von grösster Bedeutung. Nach der Unterzeich- nung der Entwicklungsvereinbarung im März 2020 konnte mit den Arbeiten für die Entwicklungsstu- die Bahnhof Einsiedeln begonnen werden. Eine grosse Herausforderung besteht darin, alle Ansprü- che an den Raum und sämtliche Bedürfnisse in der Planung zu berücksichtigen.

Mit der Unterzeichnung der Entwicklungsvereinbarung Ende März 2020 zwischen den Vertragspart- nern – dem Bezirk Einsiedeln, dem Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schwyz, der Schweizeri- sche Südostbahn AG sowie der Post Immobilen AG – wurde der Startschuss für die Arbeiten der Ent- wicklungsstudie gegeben (EA vom 17. April 2020). Diese soll aufzeigen, wie künftig das Verkehrsregime mit dem neuen Bushof organisiert werden sowie eine Bebauung entlang des Bahnhofs aussehen könnte. Um die angrenzenden privaten Grundeigentümer nicht in ihren Vorhaben zu behindern, wurde diesen ein straffes Terminprogramm zugesichert.

Grundlagen als Voraussetzung für eine optimale Planung
Im April 2020 wurde eine Bedürfnisermittlung durchgeführt, um sämtliche Anliegen der Beteiligten, Direktbetroffenen sowie der öffentlichen Hand zu ermitteln. Nur so konnten die Bedürfnisse von An- fang an in der Planung berücksichtigt werden. Zeitgleich wurde in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege ein Gutachten zum Güterschuppen in Auftrag gegeben, um dessen Schutzwürdigkeit zu prüfen. Das Gebäude erfüllt die Anforderungen an ein Schutzobjekt nicht und wird somit zugunsten einer Gesamtplanung weichen.

Architekturbüro für das beste Resultat
Für die Erarbeitung der Entwicklungsstudie wurde ein Planungsbüro evaluiert, welches durch seine vielseitige Erfahrung in den Bereichen Raumplanung, Städtebau, Verkehr und Architektur überzeugen konnte. Den Zuschlag erhielten Steiner Wille Steiner Architekten AG aus Schwyz. Das Büro überzeugte durch seine Referenzen und den Angebotspreis. Ende Juli 2020 fand die erste Sitzung zwischen den Projektverfassern und dem Projektteam statt. Seither wurde intensiv am Projekt gearbeitet, mit dem Ziel die zeitlichen Vorgaben einzuhalten und dabei das beste Resultat auszuarbeiten.

Das Unmögliche möglich machen
Als grosse Herausforderung stellte sich die Unterbringung aller Ansprüche und Bedürfnisse auf dem engen Raum dar. Schnell wurde klar, dass von allen Seiten Kompromisse gemacht werden müssen, um eine nachhaltige Planung zu ermöglichen, welche die verkehrlichen, wirtschaftlichen und gewerblichen Bedürfnisse berücksichtigt, aber auch die Anforderungen an eine nachhaltige Siedlungsentwicklung erfüllt. Mit dem Studium verschiedener Varianten und deren Weiterentwicklung konnten neue Lösun- gen gefunden werden, welche die gesetzten Ziele weitestgehend erfüllen.
 
Sehr gute Ergebnisse, aber noch nicht am Ziel
Bereits Anfang November 2020 konnten die direktbetroffenen privaten Grundeigentümer ein erstes Mal über den Planungsstand informiert werden. Grundsätzlich wurden die Stossrichtung sowie die präsentierten Resultate positiv beurteilt. Es gibt jedoch noch offene Fragen, die es jetzt zu klären gilt. Der Planungsprozess soll nun gemeinsam weitergeführt werden, für das Jahr 2021 sind weitere Ver- tiefungsarbeiten eingeplant. Ziel ist es, Ende 2021 eine definitive Entwicklungsstudie vorliegen zu ha- ben, die als Grundlagen in die Erarbeitung des formalen Prozesses einfliesst.


Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung:
Bezirksrat Hanspeter Egli, Ressortchef Planung, 055 412 49 18, 4hac)nsw&peb(tew#r.n%egd5lig)@bj$ezj*iro8kee7inx2sij#edk4ely1n.q'chc
Andreas Baumgartner, Abteilungsleiter Planen Bauen Umwelt Energie, 055 418 41 73, -anv%drt.eat2s.z0bas#umr0gax.rtd,neq9r@k6beh7zip6rkv,eiy&nsv7iev4dez.lng7.cg*hr
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