Herbst

Kreisel Grosser Herrgott

​Stand der Planung beim Grossen Herrgott

​5.2.2020

Verkehrssituation und Strassenführung beim Grossen Herrgott sind seit etlichen Jahren als schwierig bekannt. 2018 wurde daher eine Vorstudie bei einem Planungsbüro in Auftrag gegeben, welches sechs verschiedene Varianten der Verkehrsführung für den stark genutzten, neuralgischen Verkehrsknoten entwickelte. Neben der Verbesserung der Verkehrsführung war es auch immer das Ziel, das Denkmal und die geschützte Baumgruppe des Grossen Herrgotts zu erhalten.

Die sechs Varianten wurden unterdessen von der Abteilung Planen Bauen Umwelt Energie überprüft. Die beiden besten Varianten wurden im Detail ausgearbeitet. Besonderes Augenmerk lag auf der sicheren Verkehrsführung sowie der Leistungsfähigkeit. Der Kreisel soll für Fussgänger, und insbesondere auch für alle Schüler und Schülerinnen auf ihrem täglichen Schulweg, möglichst einfach zu bewältigen sein. Eine gute Übersichtlichkeit für alle Verkehrsteilnehmer hat daher einen hohen Stellenwert. Zudem soll ein zügiger Verkehrsfluss möglich sein, ein Durchrasen des motorisierten Verkehrs aber zuverlässig verhindert werden. 


Der Bezirksrat Einsiedeln entschied sich in der Folge für eine der beiden Kreiselvarianten. Diese fügt sich bestmöglichst ins gesamte Verkehrskonzept ein, kann auch künftige Verkehrsströme gut aufnehmen und steht für eine markant verbesserte Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Die Anbindung an den Kloster- und Hauptplatz wird durch diese Kreiselvariante verdeutlicht, der Zugang zu den Langlaufloipen erleichtert. Noch offen ist zurzeit die Lage der Bushaltestellen im Bereich des Grossen Herrgotts und die Streckenführung der Buslinie. Das Kloster Einsiedeln, welches Grundeigentümerin der zum Bau des Kreisels benötigten Flächen ist, wird sich bis Ostern zur jetzt ausgearbeiteten Kreiselvariante äussern. Wenn nach der Ausarbeitung des Bauprojekts im Bewilligungsverfahren keine Einsprachen eingehen und der Baukredit vom Stimmvolk angenommen wird, kann mit einer Umsetzung ab 2022 gerechnet werden.

​Verkehrsknoten «Grosser Herrgott» soll verbessert werden

21.12.2018

Die Verkehrsführung beim «Grossen Herrgott» ist schon seit etlichen Jahren als unbefriedigend bekannt. 2018 wurde daher eine Vorstudie erarbeitet, die eine verbesserte Sicherheit für die Fussgänger und eine flüssigere Verkehrsführung zum Ziel hat. Der Bezirksrat hat jetzt zwei Varianten mit Kreisel zur Weiterentwicklung empfohlen. 

Der überlange und gewinkelte Fussgängerstreifen beim «Grossen Herrgott» ist für Passanten und Touristen schwierig zu bewältigen. Dies gilt in besonderem Masse auch für die vielen Schüler und Schülerinnen auf ihrem täglichen Schulweg. Auch der Verkehrsfluss und die Gestaltung mit der Anbindung zum Kloster und zum Hauptplatz, zum Schulhaus Brüel und zur Langlaufloipe sollen verbessert werden. Bei Anlässen wie Chilbi oder Iron Bike Race sind die jetzigen Platzverhältnisse zudem mit Einschränkungen verbunden. 

In den letzten Jahren hat der Verkehr stark zugenommen und die ohnehin ungünstige Situation wurde dadurch zusätzlich verschärft. Der Verkehrsknoten entspricht heute nicht mehr den geltenden gesetzlichen Normen, da keine Mittelinsel vorhanden ist. Die Anordnung der Fussgängerstreifen ist ungewöhnlich und unübersichtlich. Die Verkehrsführung ist für alle Verkehrsteilnehmer, Fahrzeuglenker, Velofahrer und Fussgänger herausfordernd.
Für eine Neuplanung des Verkehrsknotenpunktes war die Einzelinitiative von AltKantonsrätin Doris Kälin von August 2016 ein weiterer Auslöser. Ein rasches Erarbeiten einer Vorstudie mit verschiedenen Varianten drängte sich auf. Das Resultat wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Planungsbüro sowie der Kommission Planung und Gewässer erarbeitet. Die jetzt vom Bezirksrat bevorzugten Kreiselvarianten sind besonders für gleichmässige Verkehrsströme, wie sie beim «Grosser Herrgott» auftreten, geeignet. Die Kreiselvarianten werden auch zukünftige Verkehrsströme gut aufnehmen können, dies mit markant verbesserter Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. 

Erste Gespräche mit der betroffenen Grundeigentümerin, dem Kloster Einsiedeln, ergaben positive Signale. Die Lage des sakralen Denkmals mit der Baumgruppe bleibt unangetastet. Bei einer der beiden Kreiselvarianten käme das Denkmal mittig zu liegen. Innerhalb der Vorstudie werden die beiden unterschiedlichen Kreiselvarianen derzeit vertieft und weiter entwickelt, das Verkehrstempo soll noch etwas stärker entschleunigt werden. Mit dem Vor- und Bauprojekt wird im Jahr 2019 die definitive Variante ausgearbeitet. Unter dem Vorbehalt, dass der Baukredit vom Stimmvolk angenommen wird und im Bewilligungsverfahren keine Einsprachen eingehen, kann mit einer Realisierung ab 2021 gerechnet werden.

Bezirk Einsiedeln
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