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Mitteilungen aus dem Bezirksrat vom 18.01.2012

18.01.2012
Telefonkabinen nicht mehr gefragt

Mit Schreiben vom 1. Dezember 2011 ersuchte die Swisscom den Bezirksrat um das Einverständnis zur Aufhebung von fünf Telefonkabinen (Publifon) auf den Vierteln. Begründet wurde dies mit dem enormen Nutzungsrückgang. So wurden die zur Aufhebung vorgeschlagenen.

Telefonkabinen noch wie folgt genutzt:
Schulhaus Trachslau: 7 Gespräche im Jahr
Bei der Sägerei Egg: 1 Gespräch im Monat
Campingplatz Willerzell: 1 Gespräch im Monat
Post Gross: 1 Gespräch pro Woche
Schulhaus Bennau: 2 Gespräche pro Woche.

Die Swisscom kann die Sprechstellen ohne Zustimmung der Gemeindebehörden nicht aufheben. Dies ändert sich in rund fünf Jahren, wenn der Grundversorgungsauftrag der Swisscom ausläuft. Der Bezirksrat erkannte keine wichtigen Gründe, welche gegen die Aufhebung der Telefonkabinen sprechen würden und stimmte dem Gesuch zu. Die 4 Kabinen in Einsiedeln
(2 am Bahnhof, eine beim Rathaus und eine auf dem Hauptplatz) bleiben bestehen.

Gegen Zentralisierung der Rettungsdienste der Bezirke
Das Amt für Gesundheit und Soziales des Kantons Schwyz unterbereitet den Bezirken Vision und Strategie für den Rettungsdienst unter dem Titel "Präklinisches Management Kanton Schwyz 2015". Darin sind unter anderem die Bildung eines kantonalen Rettungsdienstes mit einem Betriebsleiter und einem ärztlichen Leiter, die Schaffung von vier Stützpunkten (2 Primär-
und 2 Sekundärstützpunkte), von zwei Notarztstandorten an den Spitälern Schwyz und Lachen, die Angliederung der mobilen Sanitäts-Hilfsstelle beim kantonalen Rettungsdienst und eine einzige Einssatzleitzentrale für den ganzen Kanton vorgesehen. Weiter soll mit Schutz & Rettung Zürich (Rettungsorganisation der Stadt Zürich) eine Leistungsvereinbarung für Grossereignisse abgeschlossen und schliesslich soll ein Führungsstab Front für Grossereignisse geschaffen werden. Der Bezirksrat lehnt diese Strategie weitgehend ab. Er geht davon aus, dass mit deren Umsetzung keine substantiellen Verbesserungen erzielt würden, da
sich die Vision nicht an den bestehenden Wirtschaftsräumen- und Ballungszentren orientiert. Zudem würde das Rettungswesen aufgrund steigender Personalkosten und der zentralen Führung verteuert. Eine Optimierung könnte allerdings in der engeren Zusammenarbeit mit den Nachbarkantonen erzielt werden. In seiner Stellungnahme hält der Bezirksrat weiter fest, dass der heutige Rettungsdienst in den einzelnen Bezirken funktioniert und die geplante Verschärfung der sogenannten IVR-Normen (Interverband für Rettungswesen) abgelehnt werde, weil die Qualitätsanforderungen schon heute sehr hoch sind . Lediglich aufgrund von aufgetretenen Schwachpunkten während den letzten Grosseinsatzübungen rechtfertigt sich eine Zusammenführung der Rettungsdienste und der Katastrophenhilfe nicht. Offenbar sind die Mängel bei diesen Übungen nicht im Sanitätsdienst, sondern bei andern Diensten aufgetreten. Die Führungselemente zur Bewältigung eines Grossereignisses sind bereits heute vorhanden. So verfügt die Kantonspolizei über einen motorisierten Kommandoposten Front und die Feuerwehrkommandanten werden zu Gesamteinsatzleitern ausgebildet. Eine intensivere Schule des Zusammenspiels aller involvierten Elemente wird jedoch empfohlen. Bereits im Jahre 2006 scheiterte ein durch den Kantonsarzt angestossenes ähnliches Projekt. Als Fazit
hält der Bezirksrat fest, dass die heutigen Zuständigkeiten beizubehalten sind, da sich die Aufgabenteilung mit Kanton = Katastrophenhilfe, Bezirke = strassengebundene Rettung und Gemeinden = Sanitätsdienstliche Ersteinsatzelemente bewährt hat. Nichts einzuwenden hat der Bezirksrat gegen eine Einsatzleitzentrale für den ganzen Kanton. Andere Bezirke, deren
Stellungnahmen bereits vorliegen, haben sich in ähnlichem Sinne geäussert.

 

Verschiedenes

Der Bezirksrat
  • Wählt Lukas Lienert, Kronenstrasse 25, Einsiedeln als Ersatz für Ernst Nützel für den Rest der Amtsperiode 2010 - 2012 als Mitlied des Wahl- und Abstimmungsbüros 1;
  • sichert in Ergänzung des Kantonsbeitrages für Sofortmassnahmen aufgrund der Hochwasserereignisse im Jahre 2011 einen Bezirksbeitrag von Fr. 11'362.35 zu;
  • erteilt die Gastgewerbebewilligung für das Restaurant s'Zäni für die Zeit bis Ende März 2012 an Elisabeth Camenzind, Langrütistrasse 10 und ab 1. April 2012 an Michael Reichmuth, Hauptstrasse 5, Einsiedeln;
  • genehmigt Beiträge der Kulturkommission an die Theatergruppe Chärnehus für die Produktion "Kino Etzel" mit Aufführungen vom Januar und Februar 2012, an Simone Steinegger, Luegetenstrasse 8, Einsiedeln für die Vernissage vom 12.01.2012 anlässlich der Kunst-Ausstellung im Museum FRAM, an das Bläserensemble der March, c/o Gabriel Schwyter, Oberdorfstrasse 32, Lachen für das Konzert des Bläserensembles der March im Grossen Saal des Klosters Einsiedeln vom 2.06.2012, an das Museum FRAM, Eisenbahnstrasse 8, Einsiedeln für die beiden Spielnachmittage für Gross und Klein im Rahmen des 2. Schwyzer Kulturwochenendes vom 21. und 22.04.2012, an den Frauenchor Einsiedeln für das Projekt "Bezirkschöre singen am Weihnachtsmarkt Einsiedeln" vom 3.12.2011, an die Let's go Big Band, c/o Michael Hess, Schwyzerstrasse 21, Wollerau für die grosse Jubiläumsgala "20 Jahre Let's Go Big Band Einsiedeln" vom 31.03.2012 im Dorfzentrum, an den Jodlerklub Waldstatt-Echo für den Unterhaltungsabend des Jodlerklubs Waldstatt-Echo im Dorfzentrum Einsiedeln vom 29.10.2011 im Rahmen eines Musikprojekts mit insgesamt 4 Aufführungen.

Baubewilligungen
Ordentliches oder vereinfachtes Verfahren:
  1. Immoswiz AG, Ahornweidstrasse 4, Euthal: 2 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage, Seegüetli 7 und 10, Willerzell
  2. Schönbächler Marcel, Reckholdern 4, Willerzell, Projektänderung: Schlafzimmerweiterung im OG (bereits erstellt)
  3. Füchslin Werner, Auerenstrasse 17, Wädenswil: Wohnhausumbau, Dachsanierung, Fassadensanierung, Aufbau Dachgaube (nordseitig), Anbau Autounterstand, Eigenstrasse 11, Trachslau
  4. Kälin Guido, Entenbach 21, Gross: Teilabbruch/Wiederaufbau/Umbau Ökonomiegebäude, Kürschenenstrasse, Gross
  5. Renner Engineering, Via Mondò 58, Sementina: Schopferweiterung und Holzschnitzelheizung, Austrasse 8, Trachslau
  6. Kollegger Monika und Andy, Viaduktstrasse 11a, Einsiedeln: Abbruch Gebäude, Neubau Einfamilienhaus und Garage sowie Stützmauern, Schlapprig 19, Egg
  7. Kälin Stefan, Vogelhaldenweg 3, Gross: Ausbau Dachgeschoss, Anbau Treppenhaus und Balkon (bereits erstellt), Vogelhaldenweg 2, Gross
  8. Schmid Beat, Industriestrasse 14, Bennau: Einfamilienhaus mit Sonnenkollektoren, Erlenweg 28, Bennau
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