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​Medienmitteilung: Jahresrechnung 2018

22.03.2019
Die Laufende Rechnung 2018 schliesst bei einem Aufwand von 86.646 Mio. Franken und einem Ertrag von 86.164 Mio. Franken mit einem Aufwandüberschuss von 0.482 Mio. Franken erfreulich ab. Das ergibt eine Verbesserung von 2.703 Mio. Franken.

Weniger Aufwand
Bei der Bezirksverwaltung sind tiefere Lohnkosten angefallen, da bei natürlichen Fluktuationen z.T. auf eine Wiederbesetzung der Vakanzen verzichtet wurde. Im Berichtsjahr sind die Kosten für die Staatsanwaltschaft angestiegen, da ein starker Rückgang an Busseneinnahmen aufgrund eines Bundesgerichtsentscheides zu verzeichnen war. Der Aufwand für die Bildung ist vor allem auf Grund geringerer Sonderschulbeiträge tiefer ausgefallen. Die Ausgaben für die soziale Wohlfahrt steigen weiter. Das Wachstum zeigt sich bei höheren Beiträgen an die Ergänzungsleistungen, Pflegefinanzierung und Prämienverbilligung sowie höheren Kosten für die wirtschaftliche Sozialhilfe. Im Bereich Verkehr sind die Kosten bedingt durch tiefere Abschreibungen, weniger Winterdienst und Unterhalt tiefer ausgefallen. Weniger Aufwand fiel auch aufgrund unvorhersehbaren Verzögerungen bei der Teilrevision der Nutzungsplanung, fremdbestimmten Verzögerungen beim Projekt Bahnhofareal wie auch Verzögerungen durch Wartefristen beim Kanton bei der Umklssierung der Grotzenmühlestrasse an. 



Tiefere Erträge
Die Steuererträge bei den natürlichen Personen fielen im Rechnungsjahr deutlich tiefer als budgetiert aus. Mit höheren Erträgen aus den Vorjahren konnte dieser Rückgang kompensiert werden. Die Steuererträge bei den juristischen Personen entwickelten sich erfreulich und liegen über Budget. Nebst Wegfall der Selbstkostenenergie-Entschädigung fallen aufgrund der geringeren Niederschläge auch die Erträge für Wasserzinsen tiefer aus. Ebenso ist ein Rückgang bei den Entgelten zu verzeichnen. 

Tiefere Nettoinvestitionen
Unvorhersehbare Verzögerungen (z.B. Altlasten Kindergarten Nordstrasse) sind u.a. die Ursache, dass rund 7.9 Mio. Franken weniger an Nettoinvestitionen getätigt werden konnten. Hingegen läuft der Neubau Werkhalle Grotzenmühle planmässig und wird im Verlauf des Jahres 2019 fertig erstellt sein. Der Fortschritt des Projektes Neugestaltung des Hauptplatzes profitierte vom milden Herbst 2018 sowie dem späten Wintereinbruch. 

Gesunde Höhe des Eigenkapitals
Auch wenn im 2018 die Investitionsrechnung besser als budgetiert ausfiel, sind die 13.5 Mio. Franken Nettoinvestitionen eine finanzielle Herausforderung, welche über die Aufnahme von Fremdkapital finanziert wird. Der Bestand der langfristigen Schulden stieg von CHF 31.4 Mio. auf neu CHF 45.4 Mio. Franken an. Nach Abschluss der Investitionsphase ist ab dem Jahr 2022 eine Rückführung der Schulden geplant. Das Eigenkapital bleibt weiterhin auf einer gesunden Höhe und beträgt per 31. Dezember 2018 neu 21.5 Mio. Franken. Es zeigt sich, dass die auf das Jahr 2018 umgesetzte Steuersenkung richtig und nachhaltig war.

Telefonische Auskunft:
Donnerstag, 21. März 2019, zwischen 15:00 und 16.30 Uhr
Andreas Kuriger, Säckelmeister
Telefon 055 418 84 00



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