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Mitteilung aus dem Bezirksrat vom 20. Dezember 2018

22.12.2018
Verkehrsknoten «Grosser Herrgott» soll verbessert werden
Die Verkehrsführung beim «Grossen Herrgott» ist schon seit etlichen Jahren als unbefriedigend bekannt. 2018 wurde daher eine Vorstudie erarbeitet, die eine verbesserte Sicherheit für die Fussgänger und eine flüssigere Verkehrsführung zum Ziel hat. Der Bezirksrat hat jetzt zwei Varianten mit Kreisel zur Weiterentwicklung empfohlen.
 
Der überlange und gewinkelte Fussgängerstreifen beim «Grossen Herrgott» ist für Passanten und Touristen schwierig zu bewältigen. Dies gilt in besonderem Masse auch für die vielen Schüler und Schülerinnen auf ihrem täglichen Schulweg. Auch der Verkehrsfluss und die Gestaltung mit der Anbindung zum Kloster und zum Hauptplatz, zum Schulhaus Brüel und zur Langlaufloipe sollen verbessert werden. Bei Anlässen wie Chilbi oder  Iron Bike Race sind die jetzigen Platzverhältnisse zudem mit Einschränkungen verbunden.
 
In den letzten Jahren hat der Verkehr stark zugenommen und die ohnehin ungünstige Situation wurde dadurch zusätzlich verschärft. Der Verkehrsknoten entspricht heute nicht mehr den geltenden gesetzlichen Normen, da keine Mittelinsel vorhanden ist. Die Anordnung der Fussgängerstreifen ist ungewöhnlich und unübersichtlich. Die Verkehrsführung ist für alle Verkehrsteilnehmer, Fahrzeuglenker, Velofahrer und Fussgänger, herausfordernd.
Für eine Neuplanung des Verkehrsknotenpunktes war die Einzelinitiative von Alt-Kantonsrätin Doris Kälin von August 2016 ein weiterer Auslöser. Ein rasches Erarbeiten einer Vorstudie mit verschiedenen Varianten drängte sich auf. Das Resultat wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Planungsbüro sowie der Kommission Planung und Gewässer erarbeitet. Die jetzt vom Bezirksrat bevorzugten Kreiselvarianten sind besonders für gleichmässige Verkehrsströme, wie sie beim «Grosser Herrgott» auftreten, geeignet. Die Kreiselvarianten werden auch zukünftige Verkehrsströme gut aufnehmen können, dies mit markant verbesserter Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer.
 
Erste Gespräche mit der betroffenen Grundeigentümerin, dem Kloster Einsiedeln, ergaben positive Signale. Die Lage des sakralen Denkmals mit der Baumgruppe bleibt unangetastet. Bei einer der beiden Kreiselvarianten käme das Denkmal mittig zu liegen. Innerhalb der Vorstudie werden die beiden unterschiedlichen Kreiselvarianten derzeit vertieft und weiter entwickelt, das Verkehrstempo soll noch etwas stärker entschleunigt werden. Mit dem Vor- und Bauprojekt wird im Jahr 2019 die definitive Variante ausgearbeitet. Unter dem Vorbehalt, dass der Baukredit vom Stimmvolk angenommen wird und im Bewilligungsverfahren keine Einsprachen eingehen, kann mit einer Realisierung ab 2021 gerechnet werden.
 
 
Verschiedenes
Gemäss der Abwasserplanung des Bundes ist eine Verringerung der Anzahl der Abwasserreinigungsanlagen, der ARAs, anzustreben. Gleichzeitig wird eine Steigerung der Leistung einzelner ARAs und verbesserte Wirtschaftlichkeit insgesamt angestrebt. Aus diesem Grunde wurden schon etliche ARAs aufgelöst und an eine grössere, zentrale ARA angeschlossen.
Auch im Kanton Schwyz stellt sich daher die Frage, wie viele Kläranlagen notwendig sind. Aus diesem Grunde läuft noch bis Mitte 2019 eine Studie, ob es Sinn macht, die ARA Oberes Sihltal in Richtung Einsiedeln kurzzuschliessen. Ebenso wird geprüft, ob die ARA Einsiedeln geschlossen und das Abwasser nach Freienbach geleitet werden kann. Der Zeithorizont hierfür ist allerdings das Jahr 2030. Bis dahin müssen beide Aras voll funktionsfähig bleiben und gut unterhalten werden.
 
Der Bezirksrat    
  • erwahrt die Abstimmungsresultate vom 25. November 2018
  • nimmt Kenntnis von der Verlängerung des öffentlichen Weges Wegrodel Nr. 29 Wänibachstrasse (beim Kultur- und Kongresszentrum Zwei Raben)
  • erlässt den neuen Gestaltungsplan  „Mythenpark“
  • nimmt Kenntnis von der Arbeitsvergabe an die Lacher Bagger AG, Willerzell zum Preis von Fr. 446‘345.40 für die Sanierung und den Ausbau der oberen Grotzenmühlestrasse bis zum neuen Werkhof
  • erteilt die Gastgewerbebewilligung an Doris Gstöttenmayer zur Führung des Restaurants Langrütigärtli
 
 
Erteilte Baubewilligungen
  • Walo Immobilien AG, Giessenstrasse 5, Dietikon: Abbruch Gebäude, Überbauung mit zwei Doppel-Einfamilienhäuser, zwei Einfamilienhäuser und Tiefgarage, Im Bergli 2, 4, 6, 8, 10,12 Goss; Projektänderung: Erdsondenwärmepumpen
  • Schön-Theil GmbH, Korporationsweg 11, Wilen b. Wollerau: Abbruch Garage und Neubau Wohn- und Gewerbehaus mit Tiefgarage und Solaranlage, Steig 3, Einsiedeln; Projektänderung: Erdsondenwärmepumpe und Pfahlfundation
  • Reformierte Kirchgemeinde Einsiedeln, Spitalstrasse 9, Einsiedeln: Sanierung und Unterkellerung Reformierte Kirche Einsiedeln
  • Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder, Heidenbühl 4, Einsiedeln: Gas- und Kanalisationsanschlüsse, Rappenmööslistrasse, Einsiedeln
  • Martin und Yvonne Schlüchter, Kornhausstrasse 69, Einsiedeln: Luft/Wasser-Wärmepumpe (Aussenaufstellung)
  • Erwin Schuler, Wäni 16, Trachslau: Container (bereits erstellt)
 
 
Im Meldeverfahren wurden folgende Vorhaben bewilligt
  • Zehnder Landmaschinen GmbH, Birchli 3, Einsiedeln: Ersatz der bestehenden Firmenbeschriftung
 
 
 
Einsiedeln, 20.12.2018
Bezirkskanzlei Einsiedeln
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