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Verabschiedung Voranschlag 2018 an Budgetgemeinde vom 12. Dezember 2017

27.10.2017
Der Bezirksrat Einsiedeln hat den Voranschlag 2018 zu Handen der Budgetgemeinde vom 12. Dezember 2017 verabschiedet. Bei einem künftig um 20% reduzierten Steuerfuss rechnet er mit einem Aufwand von 90.7 Mio. Franken und einem Ertrag von 87.5 Mio. Franken. Dies bedeutet einen Aufwandüberschuss von 3.2 Mio. Franken.

20% Steuerfussreduktion
Die Möglichkeit, dass sich die finanziellen Lasten vom Kanton Schwyz zu den Bezirken und Gemeinden verschieben, ist aktuell etwas weniger gross. Faktoren wie höhere Steuererträge, ein höherer Beitrag aus dem innerkantonalen Finanzausgleich, tieferer Sachaufwand, reduzierte Investitionsplanung und ein massvoller Abbau des bestehenden Eigenkapitals erlauben eine Steuerfussanpassung. Der Bezirksrat Einsiedeln beantragt der Bezirksgemeinde daher eine Steuerfussreduktion um 20%, dies bedeutet neu einen Steuerfuss von 230%.

Erstmals über 90 Mio. Aufwand
Der Aufwand steigt im Vergleich zum Voranschlag 2017 um 3 % oder 2.4 Mio. Franken. Der Personalaufwand nimmt um 1.6 Mio. Franken zu. Ursache sind die höheren Kosten bei den Schulen (erstmals ganzjährig Zweijahreskindergarten-, sowie mehr Oberstufen- und Musikschullehrkräfte). Beim Sachaufwand steigen die Kosten, da die grosse Nachfrage für Plätze im Zweijahreskindergarten nur durch zusätzliches Mieten von Schulraum bewältigt werden kann. Höherer Bedarf besteht auch beim Schulmaterial für die Primarschule (Lehrplan 21). Zudem wird mit einem Investorenwettbewerb das Projekt „Einsiedlerhof“ weiter vorangetrieben. Die Investitionsausgaben in Schulhausbauten, in den Hauptplatz, in den Neubau Werkhof, aber auch die Beiträge an die Alters- und Pflegeheime Gerbe und Langrüti verursachen höhere Abschreibungen.

Auch mit einem reduzierten Steuerfuss kann der künftige Aufwand nachhaltig gedeckt werden durch höhere Steuereinnahmen, den Beitrag aus dem innerkantonalen Finanzausgleich und einen massvollen Abbau des bestehenden Eigenkapitals.

Investitionsplan
Die Investitionsplanung wurde im Vergleich zum Vorjahr deutlich optimiert. Die Nettoinvestitionssumme konnte für die Betrachtungsperiode 2018 bis 2023 um 28.2 Mio. Franken reduziert werden. Der im 2017 begonnene Investitionsschub wird aber trotzdem noch bis ins Jahr 2020 anhalten.

In den Jahren 2018 bis 2024 plant der Bezirk Einsiedeln 60.1 Mio. Franken in die Bildung sowie in Infrastruktur und Werke zu investieren. Bei der Bildung sind dies Aufstockungen, Erweiterungen oder Neubauten der Schulhäuser in Gross, Trachslau und Willerzell sowie der Einsiedler Schulhäuser Furren, Nordstrasse und Kornhausstrasse. Für den Seerundweg ist eine weitere Ausbau-Etappe vorgesehen. Die Neugestaltung des Hauptplatzes, der Bau des Werkhofs, die Sanierung der Studenstrasse und verschiedener Waldwege fallen als Investitionsausgaben im Bereich Verkehr an. Rund 3 Mio. Franken werden für den baulichen Unterhalt der Kläranlage, der Pumpwerke und den Ersatz von Wasserleitungen aufgewendet. 
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