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Mitteilung aus dem Bezirksrat vom 4. Oktober 2017

06.10.2017

Bezirksbeiträge für ökologisch wertvolle Hecken

Ökologisch wertvolle Hecken sollen im Bezirk Einsiedeln auch weiterhin unterstützt und finanziell gefördert werden, so der Beschluss des Bezirksrates. Hecken stellen einen wertvollen Lebensraum für kleinere Säugetiere, Vögel wie auch für Pflanzen dar, sind aber auch für ein harmonisches Landschaftsbild von Gewinn.
 
Im Zusammenhang mit dem laufenden Vernetzungsprojekt gelten Hecken als besonders wichtig, weil sie als Korridore und Verbindungstücke zu weiteren Lebensräumen wirken. Über diese Vernetzungen soll eine grössere Diversität der Arten erreicht werden. Das Vernetzungsprojekt hat die gesteckten Ziele gut erreicht, ja sogar mehrheitlich übertroffen, es wird daher für weitere 8 Jahre bis 2025 verlängert. Bei den ökologisch wertvollen Hecken konnte seit 2011 die Fläche von 76 Aren auf heute 209 Aren gesteigert werden. Auch dieses Förderabkommen wird nun für weitere 8 Jahre weitergeführt.
 
Die Beurteilung der Hecken obliegt dem Bauernverein. Einmal jährlich werden die berechtigten Empfänger dem Bezirk gemeldet, der die Förderbeiträge von 33 Franken pro Are schliesslich ausbezahlt. Von insgesamt 251 Landwirten des Bezirks beteiligen sich gegenwärtig 204 am Projekt. 81 Prozent der möglichen geeigneten Flächen des Bezirks sind bereits in irgendeiner Form Teil des Vernetzungsprojektes. Noch kein Grund zum Ausruhen: Bis 2025 soll die Fläche von heute 209 Aren auf 250 Aren gesteigert werden. Dies mit den bewährten Massnahmen der Weiterbildung und Information sowie mit Bestellaktionen für Heckenpflanzen.
Die zusätzliche Belastung des Bezirksbudgets wird 2025 rund 1350 Franken jährlich betragen.
 
Der Bezirksrat dankt dem Bauernverein Einsiedeln für seine wertvolle Arbeit rund um das Vernetzungsprojekt. Besonders schön ist, dass auch die Jugend durch aktive Mitarbeit zum Erfolg dieses Projektes und zum Gedeihen von Leitarten wie Fledermäusen, Braunkehlchen und Wildbienen beitragen kann.
 
 
Hauptplatz – Aufnahme ins Kantonale Inventar geschützter Bauten und Objekte (KIGBO)
Der Hauptplatz ist von grösster Bedeutung für das Ortsbild von Einsiedeln. Was an sich unbestritten ist, wird nun auch durch die Aufnahme ins Inventar geschützter Bauten und Objekte (KIGBO) offiziell anerkannt.
 
Geschützt ist der Hauptplatz eigentlich schon seit längerer Zeit. So ist er bereits im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) erfasst und steht auch als Teil des Klostervorplatzes unter dem Schutz des kantonalen Gesetzes über den Natur- und Heimatschutz und die Erhaltung von Altertümern und Kunstdenkmälern. Die Aufnahme ins KIGBO war bislang aber noch nie beantragt worden. Für den Erhalt von kantonalen Beiträgen zur Sanierung des Platzes ist dies jedoch unabdingbar. Mit dem Beschluss des Regierungsrates vom 5. September ist die Aufnahme nun erfolgt, der Hauptplatz wird als westlicher Teil des Klosterplatzes in dieses Inventar aufgenommen und als national bedeutsam eingestuft.
 
Dass bis anhin Klosterplatz und Hauptplatz unterschiedlich erfasst waren, ist auf die verschiedenen Eigentumsverhältnisse zurückzuführen. Der östliche Teil des Klosterplatzes mit Arkaden und Treppen gehört der Klostergemeinschaft, der westliche Teil dem Bezirk Einsiedeln. Der Marienbrunnen liegt somit auf Bezirksboden.
 
Bei den laufenden Projektarbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung und Neugestaltung des Klosterplatzes werden beide Teile als gleichwertig und optisch und architektonisch als Einheit betrachtet. Mit der Erneuerung erfährt der Platz eine entscheidende Aufwertung, sodass er seine ursprüngliche Pracht und Wirkung wieder entfalten kann.
 
 
Genehmigung Taxordnung Alters- und Pflegeheim Langrüti
Die Betriebskommission APH Langrüti befasste sich am 14. August 2017 mit der Taxordnung des kommenden Jahres. Der Bezirksrat beschliesst, die Pensions- und Betreuungstaxen für das Jahr 2018 nicht zu erhöhen.
 
Die Mitglieder der Betriebskommission schlugen vor, im nächsten Jahr auf eine Taxerhöhung zu verzichten. 2017 wurden die Pensionstaxen je nach Zimmer bereits zwischen 1 und  3 Franken pro Tag erhöht. Die finanzielle Situation der Langrüti hat sich zudem in den letzten Jahren verbessert. Dies macht deutlich, dass mit den vorhandenen Mitteln haushälterisch umgegangen wird.
Eine Erhöhung der Pensionstaxen zum jetzigen Zeitpunkt wäre auch aus einem anderen Grund nur schwer nachvollziehbar gewesen: Die Bewohnerinnen und Bewohner mussten durch die Arbeiten zur Werterhaltung einiges an Lärm und Staub ertragen. Die Beibehaltung der Betreuungstaxe von 20 Franken pro Tag für die Demenzwohngruppe ist ebenfalls gerechtfertigt. Wie aus der Taxordnung ersichtlich ist, bleibt die Betreuungstaxe für die Bewohner- und Bewohnerinnen mit BESA Pflegestufe 0 bei 10 Franken.
Dass die Taxen beibehalten werden können, ist erfreulich. Im Vergleich mit den umliegenden Heimen können somit weiterhin konkurrenzfähige Pensionstaxen angeboten werden.
 
 
 
Es wurden folgende Baubewilligungen erteilt:
  • André Kälin, Gaswerkstrasse 6, Einsiedeln: Abbruch Gebäude, Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Luft/Wasser-Wärmepumpe (Innenaufstellung), landwirtschaftliche Bodenverbesserung, Sanierung Zufahrtsweg und neue Kanalisationsleitung, alte Etzelstrasse 41, Chrumenweid, Einsiedeln
  • Genossame Euthal, c/o Mario Kälin, Adelmatt 10, Studen: Neubau Carport und Abbruch Schopf sowie Unterstände, Sunnhaldenstrasse, Euthal
  • Pius Kälin, Moosstrasse 4, Trachslau: Balkonüberdachung
  • Reto Hensler und Claudia Schwandt, Etzelstrasse 4, Einsiedeln: Umbau Einfamilienhaus und Dachanhebung, energetische Fassadensanierung, Photovoltaikanlage auf Dach und Anbau Einzelgarage mit innenliegender Luft / Wasser-Wärmepumpe, Luegetenstrasse 15, Einsiedeln
  • Jürg und Ursula Föllmi, Schnabelsberg 12, Bennau: Carport, Schnabelsberg, Bennau
  • Cefola Immo GmbH, Dorfstrasse 4, Sattel: Abbruch und Neubau Mehrfamilienhaus, Hauptstrasse 4, Einsiedeln; Projektergänzung; Balkon- und Pergolaverglasung
  • Franco Fronzino, Haltenweg 10, Wilen: Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Aussenpool sowie Luft/Wasser-Wärmepumpe (Innenaufstellung), Kapellstrasse 5, Egg, Projektergänzung: Zusätzliche Garage und Anpassung Umgebung
  • Meinrad Schädler, Hartmannsegg 4, Bennau: Abbruch Schopf, Neubau Remise und Carport auf bestehendem Autoabstellplatz (bereits erstellt), Rückbau Unterstand, Hartmannsegg, Bennau, Projektergänzung: Photovoltaikanlage auf Remisendach
  • Hans-Peter und Brigitta Stocker-Kälin, Alte Etzelstrasse 23, Einsiedeln: Geräte- und Gewächshaus (bereits erstellt)
  • EBM Wärme AG, Widenstrasse 27, Münchenstein: Heizzentrale Energieverbund inklusive Pfahlfundation und Photovoltaikanlage auf Dach, Holzhofstrasse, Einsiedeln
  • Genossame Euthal, v.d. Mario Kälin (Präsident), Adelmatt 10, Studen: Stallerweiterung inklusive Kiesparkplatz und Erstellung Mistplatte sowie Umlegung bestehender Bewirtschaftungsweg, Bergli, Euthal
  • Ruedi Zehnder, Furrenmatte 3, Einsiedeln: Ersatz einer bestehenden Wärmepumpenanlage durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (Splitanlage)
  • Beat Zehnder, Furrenmatte 1, Einsiedeln: Ersatz einer bestehenden Wärmepumpenanlage durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (Splitanlage)
  • Einfache Gesellschaft Bingisser, Im Bergli 3, Gross: Terrainveränderung, neue Stützmauer und Vergrösserung der Abstellfläche für Motorfahrzeuge entlang der Zufahrt zum Haus

 
Im Meldeverfahren wurden folgende Vorhaben bewilligt:
  • Urs und Janine Birchler, Benzigerstrasse 8, Einsiedeln: Gartenhaus
 
 
 
Einsiedeln, 4.Oktober 2017
Bezirkskanzlei Einsiedeln
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