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Newsletter vom 10.04.2017

Bauvorhaben im Bereich von Hochspannungsleitungen

Vorhaben im Bereich von +/- 40 m von Hochspannungsleitungen unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen der Verordnung über elektrische Leitungen vom 30. März 1994 (SR 734.31, LeV) und der Verordnung über den Schutz von nichtionisierender Strahlung vom 23. Dezember 1999 (SR 814.710, NISV). Liegt ein Vorhaben innerhalb der Mindestabstände (Bodenabstand und seitlicher Sicherheitsabstand), ist von Gesetzes wegen eine Ausnahmegenehmigung beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) zu beantragen.
Die Axpo Power AG betreibt im Bezirk Einsiedeln mindestens eine Hochspannungsleitung der Netzebenen 110, 50- oder 16 kV. Verschiedene Verordnungen und Gesetze auf Bundesebene im Zusammenhang mit der Starkstromversorgung regeln insbesondere Fragen der Sicherheit für Mensch und Umwelt.

Damit die gesetzlichen Bestimmungen von eingereichten Baugesuchen und Planungsvorhaben in einem Korridor von +/- 40 m entlang von Hochspannungsleitungen eingehalten werden, werden diese während der Auflagefrist der Axpo Power AG zur Prüfung eingereicht.

Sollte ein Vorhaben innerhalb der Mindestabstände gemäss LeV liegen, ist von Gesetzes wegen eine Ausnahmegenehmigung beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat (ESTI) zu beantragen. Die Einleitung des Verfahrens erfolgt, nach Einreichung der benötigten Unterlagen, durch die Axpo Power AG und dauert in der Regel zwischen 6 bis 12 Wochen. Ob die Voraussetzungen für die Erteilung einer Bewilligung gegeben sind, entscheidet das ESTI. Die Aufgabe der Bauherrschaft und der Axpo Power AG liegt darin, der Bewilligungsbehörde die notwendigen Angaben und Unterlagen für die Beurteilung der Ausnahmegenehmigung zur Verfügung zu stellen. Das Gesuchsverfahren ist für die Bauherrschaft ohne Kostenfolge.
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