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Der heilige Meinrad war der erste Einsiedler in diesem Gebiet. 861 wurde er von zwei Landstreichern erschlagen. Nach der Legende verfolgten zwei Raben die Mörder bis in die Zürichseegegend und führten sie dem Richter zu. Deshalb hat Einsiedeln seit Mitte des 13. Jahrhunderts zwei Raben in seinem Wappen.
Von Bindsengräser bewachsenes Land rund um das Dorf Einsiedeln. Dazu gehört die Wäni, die Langrüti(Dorf), Ennet der Alp, Dümpfeln, Riet, Rotenbach, Kobiboden, Blatten, Horgenberg, Waldweg, Roblosen, Hüendermatt, Hermanneren, Guggus, Birchli, und Gandschachenmatte (Gross). Im Jahre 1708 wird Binzen erstmals als eigenes Viertel aufgeführt. 1835 war es mit 665 Seelen und 80 Häuser ausser dem Dorf Einsiedeln das bevölkerungsreichste Viertel. Binzen war eingeteilt in Oberbinzen und (das ganze Gebiet östlich der Alp bis an die Sihl) und Unterbinzen (das Land westlich der Alp mit der Langrüti und Wäni) 1849 wurde die Genossame Binzen mit dem Dorf verschmolzen; darum der heutige Name "Genossame Dorf Binzen"
Die älteste Form Bennowa stammt aus dem Jahre 1331. Bedeutung: Bennos Au (Au=Wiese). Benno war Domherr in Strassburg und Bischhof von Metz. Er zog sich später in den "Finsteren Wald" bei der ehemaligen Meinradszelle zurück, wo er 940 starb. Das Dorf Bennau liegt oberhalb des SOB-Eisenbahnpunktes Biberbrugg.
Früheste Erwänung im Jahre 1331 ("Egga"). Egg bedeutet nicht nur Ecke, sonder auch "Winkel, Kante, Wasserscheide". Vermutlich so genannt, weil die Sihl in dieser Gegend auf eine tiefere Talstufe gelangt, ihre Nordrichtung aufbibt und nach Westen abfliesst. Hiess Früher "Untersyten". Berümt inst die "Tüfelsbrugg", in deren Nähe Paracelsus 1493 geboren wurde. Egg liegt am Fusse des Etzels. Völkerschaften aller europäischen Länder pilgerten hier vorbei.
Erstmals 1331 als "Oeuthal erwähnt. "Eu" ist zu "Aue, Auwe, Oi, Ei", das heisst Gelände am Wasser, wässriges Wiesenland, zu stellen. Damit hängen auch die Namen "Eubach" und "Aubrig" (Berg mit Wiesen) zusammen. Gleich Wortteile stecken auch in Au (Frauenkloster), trachslau, Gau (Land am Wasserlauf) usw. Euthal liegt am Ende des hinteren Sihlseeviaduktes und dient als Eingangspforte ins Ybrig.
Der älteste aller Viertelnamen, als "Obergross" schon 1301 greifbar. 1331 erscheint erstmals die Bezeichnung "Grossewisa", bei der grossen Wiese. Volkstümlich wird der Name auch als beim "grossen Tannenwald" gedeutet, wohl auch im Gegensatz zum "Dick" (Dickicht), weiter südlich. Von den Zuflüssen in die Sihl auf Einsiedler Gebiet hat der "Grossbach" als einziger über 10 km2 Einzugsgebiet; der Name könnte also auch vom Bach herstammen. Man beachtet auch die Namen könnte also auch vom Bach herstammen. Man beachtet auch die Namen "Grossgrund" und "Grosser Ruus" (Runse; zu: rinnen) für das Amseltal. Gross ist ebenfalls ein idyllisch gelegenes Sihlseedorf.
1331 ersmals als "Trechsellun" aufgeführt. Es bedeutet Konrad Trachsels Au. Trachsel gehörte zu jenen Schwyzer Geschlechtern, die sich während des Marchstreites bei den nahen Klosterbesitzung niederliessen, wie zu Beispiel die Blum bergl. "Blümchen", Zum Brunnen "Brunnern", die Hunn "Hundwilern", Kätzi "Katzenstrick" und "Kätzerboden" usw. Wer von Einsiedeln aus auf die Holzegg will, kommt an Trachslau vorbei, denn es ziert das Tal der Alp.
In einem Spruchbrief wird "Willerzella" fassbar und wird 1331 als "Willerzella" wiederum erwähnt. Der Zweite Wortteil weist auf Zelle/Klause hin. was auf Waldbrüder hinweist. Deshalb auch Namen wie: "Brudergut", "Bruderhaus". Der erste Wortteil "Villa" kann als Weiler aufgefasst werden. Willerzell, wegen guten Gedeihens der Beeren scherzhaft auch "Sirupviertel" genannt , bildet den Brückenkopf des grossen Sihlseeviaduktes.