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Die Idee der Pfadi entstand im 19. Jahrhundert. Ist sie wirklich so verstaubt? Das Ziel Baden-Powells war es, die Erziehung durch das Spiel zu beweisen. Er stellte schon in jungen Jahren fest, dass die Kinder für mehr als nur zum Herumtoben gebraucht werden können und auch wollen. Vergleicht man die Pfadi mit anderen Vereinen so kann man nur schwer des Einzelnen vollbrachte Leistung sehen und oft wenig sichtbare Resultate vorlegen.

Fördern diese "normalen" Gruppierungen gezielt eine Stärke, so setzen die Pfadfinder auf Ganzheitlichkeit. Diese wird durch die Methoden "Fortschritt fördern", "Gesetz und Versprechen", "Leben in der Gruppe", "Rituale und Traditionen", "Mitbestimmen und Verantwortung tragen", "Draussen leben" und "Spielen" angestrebt. Diverse Institutionen haben erst jetzt erkannt, ihren Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Aufgabe zu geben an der sie wachsen können. Genau in diesem Alter springen diese ansonsten ab. Aber unter vielen anderen hat diese Aufgabenstellung die Pfadi schon längst gelöst. Die Zahl "25 Millionen Mitglieder" spricht für sich. In der immer hektischer werdenden Freizeit, wo das Angebot immer grösser wird, wertet die Gesellschaft oft nur Facts. Vielleicht ist es doch ein Erfolgsrezept, an Traditionen und Werten festzuhalten. Haben nicht die Erscheinungsformen, das einheitliche Auftreten in Kleidung und Gedankengut, eine Weltorganisation gemacht?
Pfadfinderabteilung St. Meinrad
Abteilungsleiter
Sven Schatt
Grütlimatte 3
8840 Einsiedeln
Tel. 055 412 69 11
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