Wir beten Dich an,
Herr Jesus Christ,
und danken Dir!
Denn durch Dein Kreuz
hast du die Welt erlöst.
Der Berg der Kreuzigung ist nahe. Der menschliche Angstschrei an den Vater findet kein Echo: „Herr, lass den Kelch an mir vorübergehen!“ Die Wucht des Leides
drückt das Lamm zur Erde. „Mein Gott, mein Gott, wie hast Du mich verlassen!“ So beugt der Priester sich dem Kreuz, wenn er zum Opfer schreitet für sein Volk. So
beugt die Kirche sich dem Hass und Spott, wenn sie in blutiger Verfolgung schweigt. So beugt der gottergebene Mensch sich vor dem Leid: „Herr, nimm mich mir und
gib mich ganz zu eigen Dir!“ – Vater unser.
Gekreuzigter Herr Jesus Christ – Erbarm Dich unser.
Wir beten Dich an,
Herr Jesus Christ,
und danken Dir!
Denn durch Dein Kreuz
hast du die Welt erlöst.
Arm, wie er in die Welt kam, will er sterben. Sie reissen ihm das Kleid vom wunden Leib, das ihm die Mutter schenkte. Ehrlos und nackt will ihn das Schauvolk
haben. Doch er steht rein und betend da, wie eine Hostie. Er sieht vor sich die Lüsternheit den Müssiggang, die Fleischeslust, die Ehrfurchtlosigkeit. – Du reiner
Gottmensch! Gib der gefallenen Menschheit Ehrfurcht und Ehre wieder: den Frauen und den Mädchen, den Müttern und den Vätern und allen, die den heiligen Quell des
Lebens hüten sollen! – Vater unser.
Gekreuzigter Herr Jesus Christ – Erbarm Dich unser.