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Neugestaltung Klosterplatz

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Salve Regina

Täglich um 16:30 Uhr

Grosser Saal

Die Kartusche in der Mitte des Saales, etwas oberhalb des eben beschriebenen Engels, befindet sich das zweite wichtige Emblem, das dem Pelikan auf der gegenüberliegenden Seite entspricht: ein grosses, rotes Herz mit Marienbild, darunter kleine Herzen, dazu die Inschrift: ACCEPTOS REDDIMUS IGNI. Zu ergänzen wäre nach ACCEPTOS °IGNIS AMORIS° (REDDIMUS IGNI): wir danken für die empfangene Liebe der Grossen Liebe [Gott ist die Liebe].

In der Mitte des Herzen MARIA gemalt. Als Gegensymbol zum Pelikan gehört nach dem Topos der Storch, welche die Dankbarkeit ausdrückt, er zeigt nach oben, „danken“; der Pelikan zeigt nach unten, „geben“!
Am Hochaltar der Stiftskirche ist ebenfalls das traditionelle Emblem geändert: über dem Tabernakel der Pelikan, über dem Kreuzbogen das Herz.
        
In der Mitte des Herzens erscheint nun Maria, im Einsiedler Gnadenbild: es bedeutet: *durch Maria* Tatsächlich zeigen die grossen sechs Ölgemälde auf der Wandseite heilige in ihrer Beziehung zu Maria: sie danken für erhaltene Hilfe.

Diese Bilder stammen von Matthäus Zehender (1641 – 1697) aus Mergentheim, der auch die beiden auf Kupfer gemalten Bilder des hl. Meinrad und des hl. Konrad in der Gnadenkapelle gemalt hat. Auf dem Bild des hl. Josef ist die Signatur noch sichtbar, die andern Bilder wurden mit einer Leinwand verstärkt, so dass die Signatur nicht mehr sichtbar ist. Marsiglio Roncati hat elegante Stukkaturen als Soffiten über den Bildern angebracht, Brandenberg hat sie retuschiert, damit die Engelsköpfe zu den Putten passen.