Kulturkommission Bezirk Einsiedeln
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Maria Hensler erzählt von ihrer Kindheit und Jugendzeit, die geprägt war von einer schweren Körperbehinderung. Sie erinnert sich an Mühevolles und Belastendes: die weitgehende Bewegungsunfähigkeit, die Armut auf dem elterlichen Bauernhof, Trennungen von der Familie, schmerzhafte Operationen, Sehnsüchte, Enttäuschungen. Vor allem aber erinnert sie sich an Schönes und Positives: die Sicherheit und Liebe in ihrer Familie, das innige Verhältnis mit der Natur, die Geborgenheit im Glauben, die Zuneigung ihres Mannes trotz aller Widerstände. Sie erzählt ergreifend, aber ohne jedes Selbstmitleid, und zwar in einer literarisch gekonnten Sprache voller Leichtigkeit. Darin spiegeln sich eine unzerbrechliche Lebenslust sowie eine schier unerschöpfliche Energie, die ansteckend wirken.

Maria Hensler wurde 1935 in Unteriberg (Schwyz) geboren. In ihrem zweiten Lebensjahr erkrankte sie an Kinderlähmung; seit 1997 ist sie nach einer Rückenoperation querschnittgelähmt. Mit ihrem Mann wohnt sie nunmehr in Einsiedeln. Ihre Aquarelle wurden bereits mehrfach erfolgreich ausgestellt.